Fördergelder für Ihre Sanierung

In der Schweiz gibt es etablierte Förderprogramme, die energetische Sanierungen finanziell unterstützen. Diese werden durch Bund, Kantone und teilweise auch durch lokale Akteure getragen. So können Sie Ihre Investitionskosten deutlich reduzieren.
Einfamilienhaus im Bau mit Gerüst an der Fassade als Symbol für Fördergelder bei Neubau und Sanierung.

Was wird gefördert?

Gefördert werden unter anderem:

  • Ersatz von Heizsystemen (zum Beispiel erneuerbare Energien)
  • Verbesserung der Gebäudehülle (Fassade, Dach, Fenster)
  • Installation von Fotovoltaikanlagen

Die Höhe der Förderbeiträge hängt vom jeweiligen Kanton ab. Jeder Kanton definiert individuell, welche Massnahmen unterstützt werden und in welchem Umfang.

Wichtige Programme im Überblick

Das Gebäudeprogramm

«Das Gebäudeprogramm» zeigt Ihnen:

  • welche Fördermöglichkeiten in Ihrem Kanton bestehen
  • welche Massnahmen unterstützt werden
  • wie Sie konkret vorgehen

Zudem erhalten Sie hilfreiche Informationen rund um energetische Sanierungen.

Pronovo

Pronovo bietet zusätzliche Förderungen für Fotovoltaikanlagen in Form von Einmalvergütungen. Diese können eine sinnvolle Ergänzung zu kantonalen Förderprogrammen darstellen.

ProKilowatt

Für Unternehmen gibt es ergänzend attraktive Fördermöglichkeiten wie beispielsweise ProKilowatt. Dieses Programm unterstützt Investitionen in Effizienzmassnahmen, die den Stromverbrauch senken. Die Beiträge können bis zu 30 % der Investitionskosten ausmachen und schaffen gezielte Anreize, bestehende Anlagen zu modernisieren und auf energieeffiziente Technologien umzusteigen.

Wichtig ist, dass nur Projekte gefördert werden, die noch nicht umgesetzt wurden. Daher sollte der Förderentscheid unbedingt abgewartet werden, bevor Materialien bestellt oder Verträge für die Umsetzung abgeschlossen werden.

So gehen Sie vor

Damit Sie Fördergelder erfolgreich beantragen und nutzen können, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  • Besprechen Sie Ihr Vorhaben frühzeitig mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater. Der Sanierungsrechner unterstützt Sie dabei mit:

    • einer ersten Einschätzung der Massnahmen
    • möglichen Förderbeiträgen
    • einer zeitlichen Planung
  • Informieren Sie sich vor Baubeginn bei der zuständigen Stelle Ihres Kantons:

    • Welche Massnahmen werden gefördert?
    • Welche Voraussetzungen gelten?
  • Eine fundierte Analyse bildet die Grundlage für Ihre Planung. Mögliche Varianten:

    • GEAK Plus (für Stockwerkeigentum, Einfamilienhäuser, Renditeliegenschaften)
    • SIA 2031:2016 (für Industrie-, Gewerbe- oder Spezialbauten)

    Sie zeigen den aktuellen Zustand und konkrete Verbesserungspotenziale auf. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

  • Ein strukturiertes Sanierungskonzept hilft Ihnen:

    • Risiken zu vermeiden
    • Investitionen sinnvoll zu priorisieren
    • Fördergelder optimal zu nutzen

    GEAK-Experten unterstützen Sie dabei auch bei der Antragstellung.

  • Die Gelder können Sie selbstständig auf www.dasgebaeudeprogramm.ch oder durch Ihren GEAK-Experten beantragen.

    Wichtig: Die Fördergelder müssen immer vor Baubeginn beantragt werden.

  • Setzen Sie die geplanten Massnahmen um. Wenn Sie sich für eine GLKB Nachhaltigkeitshypothek entscheiden, profitieren Sie zusätzlich von:

    • einem Zinsvorteil 
    • einer Gutschrift von CHF 500 für den Beitrag für Ihren GEAK-Plus- beziehungsweise SIA-2031:2016-Beratungsbericht
  • Nach Abschluss der Arbeiten:

    • reichen Sie die Unterlagen ein
    • erhalten Sie die Fördergelder
    • optimieren Sie Ihr Heizsystem bei Bedarf
  • Starten Sie jetzt mit Ihrer energetischen Sanierung. Sie profitieren von:

    • tieferen Energiekosten
    • mehr Wohnkomfort
    • langfristigem Werterhalt Ihrer Liegenschaft
    • finanzieller Unterstützung durch Förderprogramme
Ihre Sanierung – gut finanziert
Gemeinsam finden wir die passende Lösung für Ihre Liegenschaft. Hinterlassen Sie uns Ihre Angaben – wir zeigen Ihnen, was möglich ist.
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Glkb nachhaltigkeitshypothek – GLKB
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Häufig gestellte Fragen

Alle FAQ anzeigen
  • Die Förderprogramme unterscheiden sich je nach Kanton. Für den Kanton Glarus erhalten Sie Informationen bei der zuständigen Fachstelle des Kantons Glarus. Der Sanierungsrechner gibt Ihnen dazu eine erste Orientierung.

  • Die Höhe der Fördergelder hängt von Kanton und Massnahme ab. Mit dem Sanierungsrechner erhalten Sie eine erste Schätzung. Für verbindliche Beiträge ist ein Gesuch bei der zuständigen Fachstelle des Kantons Glarus erforderlich.

  • Je nach Bedarf können Sie verschiedene Fachpersonen beiziehen:

    • GEAK-Experten (Analyse und Sanierungsplanung)
    • Architekten oder Bauleiter
    • spezialisierte Handwerksbetriebe

     Viele Experten begleiten Sie von der Analyse bis zur Umsetzung.