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Medienmitteilung – Fäh AG gewinnt den Glarner Nachhaltigkeitspreis der GLKB

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13. Dezember 2022

Medienmitteilung – Fäh AG gewinnt den Glarner Nachhaltigkeitspreis der GLKB

Der erstmals ausgeschriebene Glarner Nachhaltigkeitspreis der Glarner Kantonalbank (GLKB) geht an die Fäh Maschinen- und Anlagenbau AG, Glarus. Die feierliche Übergabe des mit 10 000 Franken dotierten Preises fand unter dem Beisein von Regierungsrätin Marianne Lienhard am 13. Dezember 2022 im «Glarnerhof» in Glarus statt.

Von den insgesamt 21 eingereichten Projekten erhielt die Firma Fäh AG von der unabhängigen Jury die höchste Punktzahl. Mit ihrem Projekt der Konzeption und Entwicklung innovativer Fischleitrechen überzeugte sie in allen drei Bereichen der Nachhaltigkeit: Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. 

Preisverleihung in würdigem Rahmen
Zur Preisverleihung wurden alle innovativen Glarnerinnen und Glarner eingeladen, die im Rahmen der Preisausschreibung eine Idee oder ein Projekt zugunsten der nachhaltigen Entwicklung des Glarnerlands eingereicht haben. «Es ist immer wieder eindrücklich, wie viel Innovationsgeist im Kanton vorhanden ist», erläutert Sven Wiederkehr, CEO der Glarner Kantonalbank. «Die unabhängige Jury war geprägt von hoher Fachkompetenz und hat es sich bei der Punktevergabe nicht leicht gemacht. Es waren sehr viele Projekte dabei, die des Preises mehr als würdig gewesen wären», so Sven Wiederkehr. Doch am Ende überzeugte das Projekt des Fischleitrechens, welches über alle Bereiche die höchste Punktzahl erreichte.  

Über das Projekt Fischleitrechen
Das Bundesamt für Umwelt gibt vor, dass bis zum Jahr 2030 alle Wasserkraftwerke der Schweiz den Fischauf- und Fischabstieg ermöglichen müssen. Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts testete die ETH Zürich zusammen mit der Fish Consulting GmbH seit 2019 ein neues Fischleitrechen-Bypass-System im Versuchslabor der Versuchsanstalt für Wasserbau. Fäh Maschinen- und Anlagenbau AG ist Teil des Projektteams, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Fischabstieg in Fliessgewässern zu ermöglichen. Dazu wurde die Pilotanlage «Herrentöbeli» an der Thur gebaut. Die Fäh AG konzipiert und entwickelt die dazu notwendigen Rechenprofile. 

Die nachhaltige Wirkung in den drei Säulen der Nachhaltigkeit erklärt sich beim Projekt Fischleitrechen wie folgt:

Umwelt: Verbesserung der Biodiversität
Mit dem Bau der Fischleitrechen wird der bis anhin verhinderte Fischabstieg ermöglicht. Die negativen Folgen für die Fische beim Passieren der Turbinen oder des Stauwehrs können eliminiert werden. Erwartet wird eine deutliche Verbesserung der Biodiversität. Die vorgegebenen Restwassermengen werden durch einen von der Fäh AG entwickelten Bypass geleitet, was zu einer erhöhten elektrischen Produktion führt.

Gesellschaft: Förderung der Glarner Tradition 
Mit dem Projekt Fischleitrechen knüpft Fäh AG an die innovative und nachhaltige Tradition von Erfindung und biologisch-technischer Weiterentwicklung der Wasserkraftanlagen an. 

Wirtschaft: Erhalt von Arbeitsstellen
Dank schlanker Firmenstruktur und hoher Innovationskraft konnte sich die Fäh AG als einziges Schweizer Stahlwasserbauunternehmen im Markt behaupten. Mit dem Projekt «Herrentöbeli» konnte rund ein Viertel des Jahresumsatzes 2021 abgedeckt werden. Einer Verlagerung von Arbeit und Arbeitsplätzen ins Ausland kann somit entgegengewirkt werden. 

Erfolgreiche Lancierung mit Weiterführung
Die erste Austragung des Glarner Nachhaltigkeitspreises kann als Erfolg bezeichnet werden. Auch im nächsten Jahr wird es eine Ausschreibung geben. Die Bank freut sich damit ein Gefäss geschaffen zu haben, welches die vorhandene Innovationskraft weiter unterstützt und zur nachhaltigen Entwicklung des Kantons beitragen kann. Der Wanderpokal wird in rund einem Jahr den Besitz wechseln. 

Weitere Informationen zum Glarner Nachhaltigkeitspreis sowie die Details von sämtlichen Projekten sind unter glkb.ch/nachhaltigkeitspreis zu finden. 

 

Der an die Firma Fäh AG übergebene Wanderpokal für den Glarner Nachhaltigkeitspreis wurde von der Schreinerei Landolt, Näfels aus Restholz mit einem Stein aus Glarner Alpenkalk hergestellt. v.l.n.r. Hansruedi Grob, Res Lütschg, Tobias Rhyner der Fäh Maschinen- und Anlagenbau AG und Sven Wiederkehr, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Glarner Kantonalbank.  

 

Kontakt:
Patrik Gallati
Bereichsleiter Unternehmenssteuerung
Glarner Kantonalbank
8750 Glarus
Telefon: +41 (0)55 646 74 50
E-Mail: patrik.gallati@glkb.ch

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